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Die Mecker-Kolumne: Online Casino Werbung

Die Mecker-Kolumne: Online Casino Werbung

Tagtäglich ballert uns in der Flimmerbox Online Casino Werbung um die Ohren. “Kostenlos spielen” oder – Zitat – “das Angebot ist nur für Spieler in Schleswig-Holstein verfügbar” hört man dabei ständig. Was uns bei der ganzen Sache auf den Wecker geht, ist nicht unbedingt die Klimbim-Werbung an sich, sondern die Glücksspiel-rechtliche Scheinheiligkeit hinter den Kulissen.

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Im Beispiel von Schleswig-Holstein ist das Echtgeldspiel nach dem “Sonderweg” (bzw. dem Alleingang) von 2011 sogar Lizenz-rechtlich genehmigt (und wurde mit Sicherheit von vielen Verantwortlichen hierzulande missbilligend aufgenommen). Gelten tut diese Glücksspiellizenz ausschließlich in jenem Bundesland des Nordens. Und jetzt kommt’s: Im März 2019 wurde sogar ein Übergangsgesetz bis Mitte 2021 durch den Landtag in Schleswig-Holstein beschlossen (Quelle: NDR.de). Man merke sich an dieser Stelle einmal das Jahr 2021…

Zitat: “Es wäre wirklich höchst problematisch, wenn die bisher erfolgreiche Regulierung des Online-Casinospiels bis 2021 unterbrochen werden müsste”, so Innenminister Hans-Joachim Grote von der CDU.

Weise Worte, denn “der milliardenschwere Schwarzmarkt zeige, dass die Menschen dort unabhängig davon spielten, ob es verboten ist oder nicht” (Quelle: NDR.de). Nun gut, wir sind hier ja auch nicht im Kindergarten…

“Es ist die Pflicht der Politik, den legalen entgeltlichen Spielkonsum auf einen angemessenen Umfang zu beschränken. Wir wollen ihn nicht beliebig freigeben”, so Grotes Zitat weiter.

Ein “angemessener Umfang”… Dies kann wiederum auch mit mehr Einschränkung und Bürokratie einhergehen als einem lieb ist. Dennoch:

Während die anderen Bundesländer kuschen…

…und Verbote aussprechen oder einen nach dem anderen Gesetzentwurf für die Regulierung des Online-Glücksspiels in den Sand setzen, haben es die Verantwortlichen in SH verstanden, eine in der Tat umsatzschwere und immer mehr ins öffentliche Leben tretende Unterhaltungs-Branche sachgemäß zu adressieren.

Davon mal abgesehen wurden die vorherigen Nothaken-Gesetze hierzulande ohnehin durch EU-Recht gekippt. Zum Glück, muss man sagen, ansonsten wäre dem Online Glücksspiel in Deutschland vermutlich komplett der Spaßfaktor abhandengekommen.

Falls sich der Gesetzgeber auf kurz oder lang nicht in der Lage sehen sollte ein bundesweites Glücksspielgesetz auf die Beine zu stellen und sich jedem Bundesland selbst überlässt weiter rumzueiern – womit trotz aller Widrigkeiten eigentlich nicht zu rechnen ist (Indiz 2021) – wird es in Zukunft vielleicht einmal heißen: “Das Angebot gilt nur für Personen in Schleswig-Holstein, Bayern und Nordrhein-Westfalen” (dies nur als Beispiel).

Das stelle sich mal einer vor. Vielleicht sollten die Fernsehkanäle gleich mitreguliert werden, um festzulegen, in welchen Bundesländern Glücksspiel-Werbung überhaupt ausgestrahlt werden darf. Dies verhindert, dass Hinz und Kunz ja nicht mit dieser widerspenstigen Droge Glücksspiel im Internet in Kontakt kommen. Immerhin besteht Seuchen…, pardon, Suchtgefahr.

Doch schlechter Scherz beiseite: In der Tat verweist das mittlerweile in die Jahre gekommene Gerücht einer bundesweiten deutschen Glücksspielregulierung auf 2021 hin (betrifft ebenso die Casino Spiele). Das leuchtet sogar irgendwo ein wenn man bedenkt, dass die Lizenz-Regelung in Schleswig-Holstein “lediglich” um zwei Jahre verlängert wurde. Denn jenes Datum deckt sich mit dem Gerücht, wann es in endlich einmal in Deutschland rund gehen soll. Wie eine deutsche Glücksspielregulierung aussehen könnte, ist an dieser Stelle schwer einzuschätzen. Allzu viel erhoffen wir uns allerdings nicht, womit zu hoffen ist, dass die konservative Oberlehrer-Keule einfach mal im Schrank bleibt – Stichwort: Einschränkungen und Bürokratie auf allen Ebenen.

Werbespots: Was ist erlaubt und was nicht?

Total vom eigentlichen Thema abgekommen, geht’s nun zurück zu den Werbespots… Denn eine ganz andere Qualität der Heuchelei “von was erlaubt ist und was nicht”, erreichen die “kostenlosen Angebote”, die über .DE Webseiten im TV beworben werden.

Dass die Casino Spiele (ebenfalls) gratis angeboten werden ist zutreffend, doch im Endeffekt ist dies natürlich nur ein Lockvogel. Jeder, der nicht komplett hinterm Mond lebt, kann sich sicher ausmalen, dass das Echtgeldangebot nur “einen Klick entfernt” auf der .COM Seite in Anspruch genommen werden kann.

Ebenfalls bei “legalen” Sportwetten-(Anbietern) ist das Casino-Angebot im Normalfall nur einen Klick entfernt (jedenfalls bis jetzt, denn das kann sich bald auch noch ändern). Dennoch werden diese Spots von wer weiß welchen Prüfungsstellen gebilligt und zugelassen – und wir nehmen einmal an, dass diese die Strategie der Betreiber ebenso durchschaut haben sollten.

Wie kann das also sein? Online Casino Spiele sind in Deutschland praktisch verboten, wenngleich sich die vorherigen gesetzlichen Vorstöße diverser Bundesländer nicht mit EU-Recht deckten, durchgefallen sind und schlussendlich komplett für die Füße waren.

Im Falle von Sportwetten sind diese in Deutschland sogar legal, wenngleich auch kräftig durchreguliert. Beispielsweise sind keine Live-Wetten gestattet – man könnte ja noch mehr wetten und der Sucht verfallen, da sich jederzeit auf die nächste Ecke, den nächsten Freistoß usw. wetten lässt – Teufels Werk!

Böses, böses (Online) Glücksspiel

Warum also gehen wir überhaupt auf die Werbespots im deutschen Fernsehen ein? Nun, in den letzten zwei Jahren, also praktisch seit den Panama- und Paradise-Paper-Enthüllungen weltweit, ist nicht zu übersehen, wie forciert die Online-Glücksspielbranche durch den Ethik-Dreck gezogen und in dessen Folge mitunter tot-reguliert wird oder Komplettverbote und Strafen in anderen Ländern erlassen werden (das bedeutet auch: Nährboden für weitere schwarze Schafe, die diese Grauzonen ausnutzen).

Wacker hält sich einmal mehr das Sprichwort: “Manche Probleme können eben nicht mit noch härteren Verboten eingedämmt werden.” Gut, so ähnlich jedenfalls… Logisch, denn das Thema Tabak ist längst ausgelutscht und andere Themen machen nicht so viel her. Im Falle von Online Casino Spielen, ominösen (ebenfalls tot-regulierten) Spielhallen und letzten Endes dem Vorwand der Glücksspielsucht bis hin zur Geldwäsche, stellen dies nahrhaftere Themen dar, die obendrein voll im Trend liegen und sich perfekt für Gemecker von höchster Ebene eignen.

Operferrolle Glücksspielbranche!!

Neeeeeeeiiiin, keineswegs sehen wir nun die Glücksspielbranche in der Operferrolle. Ferner betrifft es uns praktisch überhaupt nicht, wie die Glücksspielanbieter ihre Werbespots gestalten (die ja ohnehin zugelassen werden). Was hingegen affig ist, dass auf der einen Seite in vielerlei Hinsicht die Zucht- und Maßnahmen-Keule geschwungen und auf der anderen Seite nicht konsequent gehandelt oder – kurzgefasst – keine sachliche Lösung von Seiten des Gesetzgebers in die Wege geleitet wird.

Da will man manchmal nur noch ätzen: “Dann sperrt doch die Zockerei einfach komplett und jut is… Dieses Hickhack jedenfalls geht einem auf den Wecker. Nach dem Zocken aber bitte auch den Tabak und Alkohol, die Süßwaren und Videospiele, wie auch die TV Dauer-Werbung mit ihren “leicht bekleideten Damen” (heutzutage gar nicht mehr zu allzu später Stunde) verbieten – ach neeee, das stellt ja alles kein potenzielles Suchtpotenzial dar und is ethisch voll in Ordnung.”

Hyperino! Mit Novoline Spielen?

Zum Ende wollen wir noch einmal auf eine unscheinbare Beobachtung eingehen, die wir bei der Hyperino Werbung ausgemacht haben.

Gibt’s also Novoliner bei Hyperino? Nein, natürlich nicht. Seit Ende 2017 ist nämlich Sense mit Novoline online in Deutschland wie auch in Österreich und der Schweiz – mehr dazu hier. Ja, 2021 könnte sich das alles wieder zum positiven wenden.

Warum also Hyperino?

Warum bringen wir also die Novoliner mit Hyperino oder vielmehr die TV Werbung damit in Verbindung? Nun, weil in einem kurzen und ebenso unscheinbaren Ausschnitt tatsächlich das prägnante (und vielleicht auch Marken-geschützte) Gedüdel des Novoliner-Walzengeräusches zu vernehmen ist. In der kurzen Szene wird natürlich kein echter Novoline Automat gezeigt, sondern ein im Clipart-Stil animierter 3-Walzen-Automat – etwas kompliziert zu beschreiben, hat aber weder mit einem echten Automatengehäuse noch einem echten Slotspiel etwas zu tun. Zum Ende der Hyperino Werbung werden zur Krönung einige der deutschen Gamomat Slots (Bally Wulff) eingespielt, die es auch wirklich bei diesem Anbieter gibt.

Bevor jetzt irgendwer auf die Barrikaden geht: Erneut sei gesagt, dass uns die Gestaltung der Werbung nicht betrifft. Unterm Strich jedoch stellt diese Szene – und das trifft generell auf die meisten Spots zu – streng genommen Schleichwerbung dar (die offiziell genehmigt ist). Denn jeder Spielhallen-Fuchs wird bewusst oder unterbewusst diesen prägnanten Klang der drehenden Walzen mit den Novoline Games in Verbindung bringen und möglicherweise annehmen, dass es zumindest im Hyperino Online Casino Novoliner gibt. Dem ist aber nicht so…

Und plötzlich war das Gedüdel weg…

…zumindest auf manchen Sendern. Der Sound der drehenden Novoline Walzen wurde für diesen Ausschnitt also aus der Tonspur entfernt. Da fragt man sich schon, ob hier nicht vielleicht Novomatic persönlich angeklopft und sich beschwert hat. Sei’s drum, wir fanden es jedenfalls ulkig.

Mecker-Schlusswort

Unser Gemecker bezieht sich nicht auf die Werbespots an sich (wenngleich einige davon mächtig mit Schmalz und Stereotype angereichert sind – und warum muss eigentlich immer so oft gesungen oder getanzt werden?

Vielmehr richtet sich unser Gemecker dem Regulierungs-Hickhack sowie das mitunter unfähige Auftreten einiger Verantwortlichen, die sich anscheinend nur über Verbote definieren (oder ausleben) können. Was hierzulande praktisch Verboten ist und aktiv in ein schlechtes Licht gerückt wird, steht gleichzeitig in ständigen Konflikt mit dem, was uns unterschwellig über genehmigte Werbung im Fernsehen vorgesetzt wird.

Eigentlich wird man für doof verkauft – nicht von den Casinos – denn die können sich auch denken, dass jeder interessierte Spieler auf das .COM Angebot weiterklickt, anstatt auf der “kostenlosen” .DE-Seite sitzenzubleiben.

Letztendlich kommt es immer darauf an, was über die Werbung kommuniziert wird. Und das, was wir momentan vorgesetzt bekommen, scheint offensichtlich komplett im Rahmen des Erlaubten zu liegen – insofern… Auf ein weiteres politisch-korrektes Jahr 2020. 😉

Um was geht’s überhaupt in unserer Mecker-Kolumne?

Anstatt aktuelle Themen der Glücksspielbranche einmal nicht so trocken aufzutischen, behandeln wir diese hier schlicht und einfach auf eine unverblümte Art und Weise. Literarische Meisterwerke sind dabei sicher nicht zu erwarten. Dafür mag man den einen oder anderen Einblick erhalten, der mit Hilfe einer Brise Ironie idealerweise auch einen Tick humorvoll rüberkommt.

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